Gottesdienst am Abend des 24. April

Dieser Abendgottesdienst fand auf einer Wiese am Oberaicher Weg statt.

Viele Musberger strömten fröhlich zu diesem Event und schrieben sich als Teilnehmer des Gottesdienstes ein. Unter strahlendem Himmel wurde durch einen improvisierten Altar deutlich, dass wir zusammen Gottesdienst feierten.

Von dem schwungvollen Musikteam hörten wir den Dank für den Frieden, die Hoffnung, die Gnade, die Musik, die Freude, für das Leben und für jeden Augenblick.

Im Psalmgebet mit Psalm 27 lasen wir gemeinsam „Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?“ und „Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!“ Ein Blickwechsel kommt damit für den Gläubigen ins Leben hinein mit der Blickrichtung hin zu Gott.

Dies wurde auch unterstrichen durch das Lied vom Musikteam „Du bist ein wunderbarer Hirt“.

Ganz am Anfang machte uns Pfarrer Balles schon gespannt auf das Gottesdienst-Thema „Geduld“ mit der Illustration eines Geduldsfadens. Unser persönlicher Geduldsfaden ist sicher sehr unterschiedlich lang oder kurz. Welche Chancen haben wir, uns bei dem Thema Geduld selber weiter zu bringen?

Ein persönliches Beispiel von Herrn Balles mit dem Feuermachen ohne Feuerzeug zeigte die Grenzen unserer Ausdauer und Geduld. Wie kommen wir zu mehr Geduld? 

Paulus weist sich im 2. Korintherbrief, Kapitel 6 als Diener Gottes aus mit großer Geduld. Seine Geduld kommt aus dem Vertrauen auf den liebenden Gott: was immer geschieht, Gott wird es zum Guten wenden. Paulus wie auch Hiob, eine Gestalt aus dem alten Testament, können eine größere, weiterreichende Perspektive bekommen, weil sie wissen: Gott hat einen Plan. Sie lernten das Vertrauen auf Gottes Zeitmanagement. Und dieses Vertrauen in den liebenden Gott ist auch unsere Chance, zu mehr Geduld zu kommen. 

Durch zwei Lieder wurden diese Gedanken noch unterstrichen: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ und „Wo ich auch stehe, du warst schon da.“

Einen Schmunzler gab es zum Schluss mit dem Lied „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ über die Gelassenheit aus dem Dschungelbuch.

 

Gedanken und Fotos von einem Gottesdienstbesucher
Karl Heidecker