Heiligabend unter Pandemiebedingungen

Bereits im November waren die Planungen für Heiligabend angelaufen. Vier Gottesdienste auf dem Schulhof der Eichbergschule waren geplant und wollten organisiert sein. Wir wollten mit insgesamt 400 Plätzen ähnliche Kapazitäten bieten, wie üblich. Da sich - verständlicherweise - deutlich weniger Personen angemeldet hatten, als Kapazitäten vorhanden waren und zudem die Wettervorhersage wenige Tage zuvor Dauerregen und Windböen verhieß, entschieden wir, doch in die Kirche zu gehen.

Letztendlich feierten wir fünf Gottesdienste mit jeweils zwischen 10 und 30 Personen.So feierten die meisten Musberger zuhause im Kreis der Familie. Manche nutzten die Anleitung zum Selbstfeiern oder schauten das Krippenspielvideo an, andere lasen die Weihnachtspredigt über den Newsletter. Auch das Krippenspiel gab es, aufgrund der Pandemiesituation, nur online zu sehen.

Wer in der Kirche war, konnte entweder Familie Amann oder Familie Sistek als hervorragende Bands erleben. Anstatt eines Krippenspiels inszenierten Pfarrer Balles und Sandra Amann einen anschaulichen Dialog, Simon Brosig und Andrea Elsäßer trugen die Weihnachtsgeschichte vor und die Gottesdienstbesucher erhielten ein kleines Hoffnungslicht, welches sie nach hause trugen.

Wir hoffen und beten, dass wir Weihnachten 2021 wieder unter den gewohnten Bedingungen feiern können - auch wenn wir unter den diesjährigen Bedingungen in vielfacher Hinsicht emotional deutlich näher am Ursprung von Weihnachten waren, als sonst.