Aktueller Stand Bauvorhaben Pfarrhof Musberg

Foto vom Baucontainer vor dem Pfarrhaus in Musberg

Unsere „Pfarrhofsanierung“ wird uns auch in 2019 ein steter Begleiter bleiben. Durch die Pensionierung von Pfarrer Müller zum 1. November des vergangenen Jahres ist zur Sanierung und Wiederbelebung des Säle noch die notwendige Instandsetzung des Pfarrhauses dazugekommen und wir mussten unsere Pläne ändern.

Zur Erinnerung: Wir haben bereits eine Baugenehmigung für das Säle, könnten eigentlich mehr oder weniger sofort loslegen, wenn uns nicht der Oberkirchenrat (OKR) hier eine neue Reihenfolge vorgegeben hätte. Dies bedeutet, dass wir zunächst das Pfarrhaus sanieren, um einer neuen Stelleninhaberin oder einem neuen Stelleninhaber eine Heimat zu geben. Da der OKR uns bei der Finanzierung beider Vorhaben finanziell unterstützt, haben wir uns im Kirchengemeinderat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie überlegt, welche Möglichkeiten wir haben.

Nach intensiven Gesprächen und Abstimmungsrunden mit dem OKR, der Denkmalpflege und der Stadt als zuständige Baurechtsbehörde haben wir nun ein Konzept für das Pfarrhaus, das die unterschiedlichen Belange berücksichtigt. So soll das bisher im 1.OG untergebrachte Pfarramt barrierefrei im Erdgeschoß ein neues Zuhause finden. Die seither dafür genutzten Räume im 1.OG werden der Pfarrwohnung zugeschlagen, deren Räume sich dann dadurch alle auf einer Ebene befinden. Beim Raumprogramm für die Pfarrwohnung orientieren wir uns strikt an den Vorgaben der Pfarrhausrichtlinien, auf deren Einhaltung der Oberkirchenrat ein strenges Auge hat.

Weiter soll durch eine Umgestaltung des Treppenhauses die Pfarrwohnung so abgeschlossen werden, dass die im Dachgeschoss liegenden Räume begehbar sind, ohne dass man, wie in der Vergangenheit, durch die Pfarrwohnung gehen muss. Die im DG liegenden Räume sollen nicht weiter ausgebaut werden und dienen zuvörderst als Lagerraum der Gemeinde, zum Beispiel für das Archiv.

Im Rahmen der notwendigen Bestands-
erhebung sind im Dezember 2018  die hierfür erforderlichen Arbeiten im  Pfarrhaus durchgeführt worden. Die Böden sind bereits teilweise herausgerissen, die vor zehn Jahren eingebauten Dämmmaterialien sind ausgebaut worden, so dass jetzt der Umfang der notwendigen Baumaßnahmen einigermaßen eingeschätzt werden kann. Ebenfalls zur Erinnerung: In den vergangenen beinahe fünfzig Jahren sind am Pfarrhaus keine grundlegenden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt worden, so dass wir einen erheblichen Sanierungsstau haben.

Der Baugenehmigung der Stadt für das Pfarrhaus steht nichts mehr im Wege. Des Weiteren haben wir eine Zusage des OKR zur finanziellen Unterstützung, sodass wir in naher Zeit mit der Sanierung beginnen können. Schließlich ist die wichtigste Aufgabe die Neubesetzung unserer Pfarrstelle, für die wir einen adäquaten Wohnraum zur Verfügung stellen müssen.

Zum Schluss bitten wir Sie, dass Sie die Sanierung unseres Pfarrhofes mit Pfarrhaus, Säle, Kirche und Pfarrgarten, weiterhin im Gebet und auch durch herzlich willkommene Spenden aktiv unterstützen und sie damit zu Ihrem persönlichen Projekt machen.
Vielen Dank dafür! 

Joachim Henrichsmeyer